Survival S bis Z

S: Schiffsbrüchig

 

Landet man auf einer einsamen Insel ist es wichtig nacheinander einige Dinge zu beachten:

 

  • Trinkwasser suchen und Speicher anlegen!

     

  • Waffe gegen wilde Tier zulegen!

     

  • Umgebung erkunden!

     

  • Notunterkunft bauen!

     

  • Nahrung suchen!

     

  • Notsignale legen!

     

  • Floß bauen!

     

  • Tage zählen (Sonnenuntergänge)!

     

  • Alles wissen was in diesem Survival A-Z steht 

 

 

T: Tarnung

 

Tarnung ist wichtig, da man sich in verschiedenen Situationen einen Vorteil verschaffen kann, in dem man von der Umgebung nicht wahrgenommen wird, z.B. bei der Jagd und zum Schutz vor wilden Tieren oder Menschen. Dabei ist zu beachten, sich farblich anzupassen (Rot ist in der Nacht unsichtbarer als Schwarz), Materialien der Natur zu verwenden (Gräser, Äste, Schlamm) und die Geräusche zu reduzieren. Zur Tarnung gehört auch seine Spuren zu verwischen, d.h. seine Fäkalien zu vergraben, Feuerstellen zu bedecken, keinen Müll zu hinterlassen – also so, als wäre man nie da gewesen.

Ist man jedoch mal in der entgegengesetzten Rolle und muss eine andere Person ausfindig machen, so gibt es einige Verhaltensregeln:

 

  • Das Auge um den erspähten Punkt kreisen lassen, so können Konturen und Bewegungen besser wahrgenommen werden

     

  • Nicht ins Licht oder Feuer blicken, sonst verkleinern sich die Pupillen und weniger Licht kann ins Auge eindringen.

     

  • Beim Anschleichen rollt man die Füße langsam ab, geht möglichst wenig aufrecht und nutzt die Begebenheiten der Natur als Versteck

     

  • Muss man längere Zeit an einem Punkt verharren, setzt man sich nicht hin. Am besten bleibt man in geknieter Position. So ist man stets bereit zum Aufsprung und sitzt halbwegs bequem.

     

  • Liegt man versteckt und eine Person läuft auf einen zu, so ist es die bessere Entscheidung still zu verharren, anstatt wegzulaufen – wichtig ist natürlich eine gute Tarnung.

 

 

 

V: Vorbereitung

 

Vorbereitung ist das A und O einer jeder Fahrt, ob Rucksacktour oder Hüttenwochenende. Dabei sind viele Aspekte zu beachten: Ausrüstung, Transport, Lebensmittel, Unterkunft und vieles mehr. Planung und gute Vorbereitung im Voraus können vieles erleichtern und sparen einem viel Zeit. Sich blind in ein Abenteuer zu stürzen kann spannend und erlebnisreich sein, jedoch kann es auch schnell zu einem nervenaufreibenden Horrortrip werden. Bei den Pfadfindern bekommt man schon im Jungpfadfinderalter einige Planungsaufgaben übertragen, um als Rover letztendlich selbstständig in der Lage zu sein, eine komplette Fahrt auf die Beine zu stellen.

 

 

 

W: Wissen ist Macht

 

Francis Bacon, 1620:

 

Wissen und Macht des Menschen fallen zusammen, weil Unkenntnis der Ursache die Wirkung verfehlen lässt“ 

 

 

 

Y: Y – 351 – 214

 

Ein Kennzeichen der Bundeswehr – Sie sind sicher!

 

 

 

Z: Zunder

 

Als Zunder bezeichnet man sehr leicht brennbares Material, das zum Entzünden von Feuer verwendet wird. Dazu eignet sich trockenes, leichtes und fluffiges Material, wie z.B. Zunderschwamm (Baumpilz), verkohlte Leinen, Birkenrinde, Flugsamen von verschiedenen Pflanzen, Watte und Papier. Besonders praktisch ist ein kleiner Bleistiftanspitzer, mit dem man sehr schnell viel Zunder herstellen kann. Hat man es geschafft ein kleines Feuer zu entfachen, werden größere Holzstücke darüber gestapelt.

 

 

 

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