Survival M bis R

M: Menschen 

 

Hat man in der Wildnis seine Orientierung verloren, kann man an Flussläufen oder Stromleitungen zurück in die Zivilisation finden. Gebirge oder markante Landschaftsformen eignen sich als Orientierungspunkte. In vielen Karten sind, in der Legende sogar besonders große und auffällige Bäume gesondert markiert. In einer Notsituation ist es notwendig sich schnellst möglich Aufmerksamkeit zu verschaffen, z.B. durch Signalfeuer (mehrere Feuer, extremer Rauch), landschaftliche Signalzeichen (Steine, Äste) oder Spiegellichtreflektionen (Morsezeichen). Hat man es geschafft in die Zivilisation zu gelangen sind trotzdem einige Kriterien zu beachten. Sinnvoll ist immer eine ausreichende Portion Selbstvertrauen und Menschenkenntnis. In bestimmten Regionen sind Entführungen und Erpressung nicht selten. Zudem sollten regionale Umgangsformen bekannt sein. 

 

 

N: Notunterkunft

 

Die drei wichtigsten Dinge für einen gelungenen Survivaltrip sind Nahrung, Wasser und Schlaf. Deshalb sind gerade für die Auswahl eines geeigneten Schlafplatzes und den Bau einer Notunterkunft einige Kriterien zu beachten. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkei­ten die Nacht zu verbringen. Entweder man findet einen natürlichen Unterschlupf (z.B. Höhle, leere Tierbau, halb ausgerissener Baum, Rohbau) oder eine Notunterkunft muss errichtet wer­den. Entweder mit Plane und Schnur oder aus Produkten der Natur. Zuerst sucht man sich einen geeigneten Ort, der folgende Kriterien erfüllt:

 

  • Feuerholz in der Nähe

  • möglichst wind- und wettergeschützt

  • möglichst nicht sichtbar

  • nicht in Gruben (Wasseransammlung)

  • Trinkwasser in der Nähe

  • nicht in Jagdrevieren

     

Im Dschungel ist es zudem äußerst wichtig die Notunterkunft in der Höhe zu errichten – nicht direkt auf dem Boden schlafen, sonst hat man schnell Insekten und Kriechtiere im Schlafsack. Das Bild zeigt eine einfache Notunterkunft, wie sie innerhalb von einer Stun­de zu errichten ist. Beim Bau darf kein Moos auf den Boden gelegt werden. Scheint zwar zu Beginn gemütlich, erweist sich aber ganz schnell als Schwamm für Regen und Tau. Hat man die Nacht verbracht muss die Notunterkunft abgerissen und die Einzelteile im Wald verteilt werden. Sämtliche Spuren oder Müll muss beseitigt werden. 

 

 

O: Orientierung

 

Des Öfteren kommt man in die Situation, ohne Karte und Kompass in der Wildnis zu ste­hen. Doch es gibt Möglichkeiten, sich trotzdem zu orientieren. Um seinen Standort zu er­mitteln sollte man auf große bzw. auffällige Strukturen oder Gebäude achten. Besonders eignen sich Kirchen, Burgen, Flüsse oder Stromleitungen. Auch einzeln stehende Bäume sind markant und sogar in der Kartenlegende zu finden. Nun bestimmt man die Himmels­richtung.

 

Osten:

  • dort geht die Sonne auf

  • Lage aller Altare in katholischen Kirchen

 

Westen:

  • Moosbildung an Bäumen, die vom Westwind beeinflusst sind

 

Norden:

  • Polarstern

 

Süden:

  • Ausrichtung von Satellitenschüsseln (Süd-Süd-Ost)

  • Armband-, Sonnenuhr

 

 

Auch mit Hilfe einer analogen Armbanduhr ist die Bestimmung der Himmelsrichtung mög­lich. Als erstes richtet ihr den Stundenzeiger auf die Sonne. Zwischen 12 Uhr und dem Stundenzeiger liegt Süden (nur auf der nördlichen Hemisphäre)

 

 

R: Religion

 

Der Herr ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten! Der Herr ist meines Lebens Kraft, vor wem sollte mir grauen!

 

Altes Testament, Brief 1, Psalm 27, Vers 01

 








 

 

 

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