Survival G bis L

H: Haik

 

Der Begriff „Haik“ stamm vom englischen „hike“ (dt: „wandern“) ab. Ursprünglich stellte der Pfadfinderhaik ein hartes Training dar, bei dem Kleingruppen mehrere Tage lang in der Wildnis auf sich allein gestellt waren. Ihnen wurden Aufgaben und Rätsel übertragen , die sie zu lösen hatten. Nahrung und Wasser mussten sie sich selbst besorgen. Heute ist der Haik eine Art Geschicklichkeitslauf. An mehreren Stationen müssen sich die Gruppen in Karte und Kompass, Feuer machen und anderen kniffligen Wettkämpfen messen. Essen und Getränke bekommen sie von den Leitern mit – eine Notunterkunft muss selbst gebaut werden.

 

Auf einem Haik solltest du...

 

  • ... dich mit Karte und Kompass orientieren können

  • ... Schlüsse aus der Beobachtung des Wetters ziehen können

  • ... Spuren und Zeichen in der Natur lesen und verstehen können

  • ... Feuer machen können

  • ... deine Situation klar einschätzen können

  • ... in gefährlichen Situationen ruhig und überlegt handeln

  • ... mit einfachsten Mitteln improvisieren können

 

Unterwegs sollte besonders auf die Sauberkeit bei Essen, Trinken und Körperpflege geachten werden. 

 

 

I: Immer weiter

 

Immer weiter!“ ist ein Motto, an das sich jeder Pfadfinder halten sollte. 
Getreu Lord Robert Baden-Powells Wahlspruch „Nichts ist unmöglich“ ist für einen Pfadfinder kein Berg zu hoch, kein Weg zu weit, keine Last zu schwer. 
Als Pfadfinder sollte man niemals aufgeben und an sich selbst glauben. Jeder sollte seine Projekte und Vorhaben durchführen, egal wie aussichtslos und schwierig sie auch scheinen mögen. Wenn man sich selbst antreibt immer weiter zu machen, kann man jede Krise überwinden und gemeinsam vieles schaffen. Denn nur wenn wir selbst „Immer weiter“ gehen, können wir die Welt ein bisschen besser zurücklassen als wir sie vorgefunden haben.

 

 

L: Lebensgefahr

 

Obwohl die Natur so ein reicher Spender ist, bringt sie auch enorm viele Gefahren mit sich. Deshalb sollte man sich beim Konsum und dem Verwenden von Pflanzen stets sicher sein. Auch im Gelände ist es natürlich wichtig, nicht zu riskant zu handeln. Befindet man sich jedoch in einer ausweglosen Situation, in der das Leben auf dem Spiel steht, muss man womöglich Dinge tun, die man sich sonst nicht vorstellen könnte. Als Beispiel kann der Film eines Bergsteigers genannt werden, der in einer Felsspalte tagelang ums Überleben kämpfte, bevor er sich selbst seinen Arm abtrennte, der zwischen Steinen festklemmte. 

 

 

 

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