Die richtige Austüstung

Wanderschuhe

Nicht nur ein Unfall kann eine Wanderung beenden – auch Blasen an den Füßen können richtig ungemütlich werden. Wander- oder Trekkingschuhe sind deshalb unerlässlich! Am Besten wasserdicht und über den Knöchel gehend. Nicht vergessen: Vor jeder Fahrt imprägnieren und an Ersatzschnürsenkel denken.

 

Zu empfehlen: LOWA, Meindl

 


Wanderstecken

Für kurze Wanderungen nicht unbedingt nötig. Geht man aber in schwieriges Gelände sind Wanderstecken mehr als sinnvoll. Bergab entlasten sie die Knie – in Notsituationen fungieren sie als Angelrute, Zeltstange oder Waffe.

 

Zu empfehlen: nicht mehr als 25 € ausgeben!

 


Pfadfinderhut

Ursprünglich wurde der Hut (auch „Zitronenpresse“ genannt) in Nordamerika getragen. Nach dem Burenkrieg brachte ihn Baden Powell mit nach Südafrika und integrierte ihn in die Uniform der ansässigen Polizei, die sich gerade im Aufbau befand. Diese Uniform diente Baden Powell später als Vorlage, bei der Schaffung der Pfadfinderkluft. Neben der Funktion als Identifikationsmerkmal nützt der Hut aus Filz zudem als Sonnen- und Regenschutz.

 


Stirnlampe

Eine Taschenlampe ist unerlässlich. Allgemein gilt hier: Je kleiner und leichter, desto besser. Die Stirnlampe hat sich über Jahre als sinnvollste Lampenart herausgestellt. Gibt man ein paar Euro mehr aus, sind die Lampen wasserdicht und von hoher Leuchtqualität. Warum man nicht eine kleine Handtaschenlampe kaufen sollte: Mit der Stirnlampe hat man z.B. beim Essen oder Zelt aufbauen immer beide Hände zur Verfügung.

 

Zu empfehlen: Petzl, Mammut

 


Dreieckstuch

Das Dreieckstuch gehört zur Pfadfinderkluft. Es zeigt zu welcher Stufe und zu welcher Organisation man gehört. Es wird entweder beim Stufenübertritt oder beim Pfadfinderversprechen überreicht. Neben der symbolischen Wirkung dient das Tuch auch als Kopfdeckung und Verbandsmaterial.

 


Pfadfinder Kluft

Die Pfadfinderkluft wurde von dem Gründer der weltweiten Pfadfinderbewegung Baden Powell geschaffen. Sie zeigt die Zugehörigkeit der jeweiligen Organisation und ist Fläche für verschiedene Aufnäher, die an außergewöhnliche Momente erinnern.

 


Abzeichen

Neben den Standardaufnähern der Stufen, des Stammes, des Verbandes und der Nationalität gibt es Aktions- und Lageraufnäher. 

 


Taschenmesser

Je größer und multifunktionaler desto besser! Absolut falsch... Das Taschenmesser eines Pfadfinders sollte aus einer Klinge bestehen und möglichst leicht und klein sein. Multifunktionale Messer mit Schere, Zahnstocher, Besteck und Säge sind völlig übertrieben. Aus jahrelanger Erfahrung weiß man, dass die Schere nach einem Jahr ausgeleiert ist, die Säge nur Äste durchtrennt, die man eh durchtreten kann und der Zahnstocher schon nach drei Tagen verloren geht. 

 


Wandersocken

Sind wie auch die Wanderschuhe unerlässlich, sofern man keine Blasen bekommen möchte! Wandersocken sind an den beanspruchten Stellen, wie Ferse und Zehen verstärkt. Bei intensiven Gebrauch lassen sich damit auch wilde Tiere und unerwünschte Gäste vertreiben.

 

Zu empfehlen: Es gibt immer wieder Angebote bei ALDI !

 

 


Zip-Wanderhose

Eine wunderbare Erfindung. Zip-Hosen sind leichte Wanderhosen, die im besten Fall zu einer kurzen und dreiviertel langen Hose umgewandelt werden können. Ist die Hose einmal nass, kann sie schnell getrocknet werden, auch wenn die Sonne mal nicht scheint.

 

Zu empfehlen: Auch günstige Hosen sind zum wandern alle Mal besser als Jeans!

 


Pfadfinderknoten

Der Knoten ist ebenfalls Teil der Pfadfinderkluft. Er wird zusammen mit dem Tuch überreicht und symbolisiert die Mitgliedschaft in der Gruppe und die Zugehörigkeit zur weltweiten Bruderschaft der Pfadfinder.

 


Isomatte

Guter Schlaf ist wichtig – eine gute Isomatte deshalb auch. Beim Kauf scheiden sich die Geister: Die Einen bevorzugen die konventionelle klobige Schaumstoffvariante, die Anderen schwören auf kleine selbst aufblasbare Matten. Beide haben ihre Vor- und Nachteile. Geht man allerdings auf Nummer sicher und einem möglichen Riss in der Matte aus dem Weg, ist es sicher besser auf die Schaumstoffmatte zu setzen, auch wenn der Schlafkomfort um einiges niedriger ist.

 


Wanderrucksack

Ohne Rucksack geht nichts! Für Wanderungen oder das Lager legt man sich am besten einmal einen ordentlichen zu, für den darf dann auch ein bisschen was ausgeben werden. Markenprodukte sind hier auf jeden Fall sinnvoller. Wichtig ist auf einen Hüftgurt und optimal angeordnete Taschen zu achten! Das Gepäck sollte erst in Packsäcke aus Stoff und dann in den Rucksack getan werden, so ist Ordnung garantiert und im Notfall schnell alles eingepackt.

 

 

Zu empfehlen: Deuter, North Face

 


Alu - Trinkflasche

Nahrung, Schlaf und Wasser – ohne wird’s kompliziert. Um immer etwas zu trinken am Mann zu haben, eignen sich besonders Trinkflaschen aus Aluminium, am besten von Sigg®. Sie sind dicht, geschmacksneutral, einfach zu reinigen, leicht und trotzdem äußerst stabil. Im Optimalfall besitzt man eine Flasche mit 1,5 Litern, nicht zu viel und nicht zu wenig! Von Feldflaschen, leeren Getränkeflaschen oder Wassersäcken ist abzuraten. Keines erfüllt alle Kriterien der Siggflasche!

 


Schlafsack

Keines der Ausrüstungsgegenstände muss so individuell angepasst werden wie der Schlafsack. Grundsätzlich unterscheidet man in Daune-, Kunstdaune und Kunstfaserschlafsäcke. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Während Daune leicht und stark wärmend ist – sind Kunstfasern wesentlich strapazierfähiger und geruchsneutraler. Für welche Art man sich entscheidet ist Abwägungssache. Für Kinder und Jugendliche, die den Schlafsack oft verwenden und auch mal dreckig machen eignet sich wohl besser ein Kunstfaserschlafsack. Einige goldene Regeln treffen jedoch auf alle Arten zu: So wenig waschen wie möglich, da sonst die Fasern an Volumen abnehmen und nicht mehr wärmen. Beim Einpacken in einen Kompressionssack nie Rollen, sondern ausschließlich stopfen. So werden die Fasern nicht gespannt! Den Schlafsack immer offen lagern, am besten im Kleiderschrank oder Bettkasten. Nach jedem Gebrauch ordentlich lüften.

 

 


Regenkleidung

Ohne Regenkleidung wird eine Fahrt sehr schnell zum Alptraum. Neben Regenjacke ist eine Regenhose und eine Rucksackregenhülle nötig. Vorallem bei Ersterem sollte man lieber tiefer in die Tasche greifen. Ist die Jacke nur wasserdicht und nicht atmungsaktiv, dann ist man nassgeschwitzt, die Wirkung also verfehlt. Da hilft auch kein Häschenkostüm :)

 


 

 

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